Weiteres Vorgehen Hallenbad - Antrag der SPD-Stadtratsfraktion

Veröffentlicht am 13.10.2016 in Ratsfraktion

Antrag der SPD-Fraktion vom 27.09.2016:

"Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Schuldendiskussion hat sich die SPD-Stadtratsfraktion während der Haushaltsberatungen zum Hallenbad u. a. wie folgt geäußert:

„Wir kommen nach reiflicher Überlegung zu dem Ergebnis, dass der Neubau eines Hallenbades in absehbarer Zeit nicht darstellbar ist und zu realisieren sein wird. Dies unabhängig davon, ob mit der kostengünstigsten Variante von ca. 9 Mio. € oder mit der teuersten Variante von 15 Mio. € geplant wird. Selbst wenn die Stadt Bobingen überhaupt keine Schulden hätte, müsste eine derart hohe in die Zukunft reichende Investition reiflich überlegt werden. Denn zu den reinen Investitionskosten kommen die jährlich anfallenden Betriebskosten hinzu (die Ausgaben belaufen sich auf bis zu 500 TSD € jährlich).

Die Diskussion um den Fortbestand des Hallenbades war damit jedoch nicht beendet.

Bobingen ohne Hallenbad wäre nach wie vor nur schwer denkbar.

Die im Haushaltsplan 2016 ausgewiesene Rücklage in Höhe von 5,2 Mio. € ist noch weitgehend unangetastet. Zusammen mit den von einer Mehrheit des Stadtrates beschlossenen aber noch nicht getätigten Ausgaben von 2,4 Mio. € für die – nicht notwendige – Sanierung der Alten Mädchenschule stünden zumindest rechnerisch Investitionskosten für ein neues Hallenbad zur Verfügung.

In einem vorliegenden Badkonzept beschreiben und berechnen holländische Entwickler den Neubau eines Hallenbades (25-Meter-Bahnen, ohne Wellness, Rutsche oder Whirpool) mit 4,5 Mio. €.

Wir beantragen daher zu untersuchen, welches Bad (Ganzjahresbad) könnten wir für 7,5 Mio. € (Netto-Kreditaufnahme ohne Zuschüsse) bekommen und unter Berücksichtigung, dass die laufenden jährlichen Betriebskosten bei ca. 50 % der bisherigen Kosten für den Betrieb von zwei Bädern liegen?"