SPD setzt sich für die Stärkung der Wertachklinik ein

Veröffentlicht am 30.11.2020 in Kommunalpolitik

Bobingen, 30.11.2020

SPD-Bobingen setzt sich für Stärkung der Wertachklinik ein

 

In der Sitzung des Stadtrates am 24.11.2020 erfolgte die Information, dass die Wertachkliniken im vergangenen Wirtschaftsjahr ein Defizit von knapp über 100.000 € erwirtschaftet haben. Aufgrund der Tatsache, dass in der Vergangenheit stets dann, wenn die Zahlen ein negatives Vorzeichen auswiesen, Rufe nach Einsparungen laut geworden waren, hat zweiter Bürgermeister Armin Bergmann den dringenden Appell an den Vorstand der Wertachkliniken gerichtet, diesen Rufen, die erneut von Seiten des Landratsamtes Augsburg ausgerufen werden, nicht zu folgen.

 

Klar sei aus Sicht der SPD, dass der Klinikstandort in Bobingen aus Kostengründen niemals zur Disposition gestellt werden dürfe. Auch Einsparungen in den Bereichen der Notaufnahme sowie der Inneren Medizin und der Chirurgie wären ein vollkommen falsches Zeichen.

 

Und dies gelte insbesondere für die Geburtshilfe, über deren Fortbestand in Bobingen bereits in der Vergangenheit diskutiert wurde und für deren Erhalt die SPD entschieden eintritt.

 

„Anstatt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Wertachkliniken mit dem Rotstift zu drohen, sollten wir ihnen als politisch Verantwortliche gerade in dieser Zeit jegliche Unterstützung zusagen“, so Bergmann. Edmund Mannes und Helmut Jesske unterstrichen mit ihren Beiträgen diese Sorge und äußerten sinngemäß, dass es doch nicht sein könne, dass in den Hinterzimmern über Einsparungen geredet wird, während dem Personal in den Kliniken nicht nur aktuell sondern noch über viele Monate hinweg das Äußerste verlangt wird.