Raiffeisenbank plant Schließung ihrer Filialen in der Siedlung und in Straßberg

Veröffentlicht am 21.11.2017 in Kommunalpolitik

Armin Bergmann, Hanna Kretschmer, Florian Dorn und Helmut Jesske vor der Raiffeisenbank in der Siedlung

SPD Bobingen startet Unterschriftenaktion

Am Samstagvormittag (18.11.2017) konnten wir in zwei Stunden vor der Raiffeisenbank Bobingen-Siedlung gut 150 Unterschriften sammeln. In Gesprächen mit den Bürgern haben wir schnell feststellen können, dass die geplanten Schließungen auf größtes Unverständnis stoßen. Besonders verärgert sind viele Bürger darüber, dass nicht einmal mehr ein Geldautomat stehen bleiben soll.

Als Initiatoren der Unterschriftenaktion sind wir davon überzeugt, dass sich die Raiffeisenbank gerade durch den guten Service vor Ort und die damit verbundene  Kundennähe einen hervorragenden Ruf erarbeitet hat, den sie durch die geplanten Maßnahmen nun aufs Spiel setzt. Gerade ältere Menschen, die teilweise über Jahrzehnte hinweg treue Kunden waren, wären von den geplanten Maßnahmen besonders stark betroffen. Kritisch sehen wir dabei auch, dass die Eigentümer der Bank, nämlich all die vielen Kunden, die Genossenschaftsanteile besitzen, in keiner Weise in die Entscheidungen mit eingebunden wurden. So war beispielsweise auf der Vertreterversammlung der Raiffeisenbank Bobingen im Juni dieses Jahres mit keinem Wort die Rede von einer Schließung der Filialen, ganz zu schweigen von einem Abzug der Bankautomaten!

Um unserem Unmut über die geplanten Maßnahmen Ausdruck zu verleihen, haben wir uns daher zur Unterschriftenaktion entschlossen. Noch bis zum kommenden Samstag, den 25. November, möchten wir den Bürgern die Gelegenheit geben, sich in die Unterschriftenlisten einzutragen. Diese liegen bei Schreibwaren und Lotto Max Schiller (Winterstr. 20 C, Bobingen-Siedlung) und Bücher Di Santo (Hochstraße 5B, Bobingen) aus. Anschließend wollen wir die Listen an die Verantwortlichen der Raiffeisenbank Bobingen übergeben.